Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
übig adj.
übig , adj. , coercibilis Diefenbach-Wülcker 879 ; menschen ..., die doch nit hein ein so biges leben H. Seuse dtsche schr. 9, 14 B. nhd. nur dialektisch ( schweiz. u. schwäb. ), von viel begangenen wegen gesagt, aber auch von geistigen gütern für ' fleiszig gepflegt ': wo die hl. gschrift am üebigsten geleert werde ( a. 1530), s. Staub-Tobler 1, 62 ; Fischer schwäb. wb. 6, 1, 76 . schriftsprachlich durch üblich verdrängt.