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übersteigen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

übersteigen v.

Bd. 23, Sp. 575
übersteigen, v. II. in untrennbarer verbindung: mhd. überstîgen; ahd. ubarstîgan; ags. oferstîgan. I@AA. mit persönl. subj. u. acc.-ergänzung. I@A@11) etwas ü. darüber hinaus steigen, in vertikaler, seltener horizontaler richtung, sinnlich und bildlich seit ahd. zeit, s. Graff 6, 622 mit belegen aus glossen, Otfried und Notker für transcendere, transgredi, transire; mhd. wb. 2, 2, 631; Lexer handwb. 2, 1662. I@A@1@aa) die stufen einer leiter, einen berg, eine mauer ü. I@A@1@a@aα) ein kind so die leiter ufstigt ..., kein staffel überstigt, beid füsz syen dann vor byeinander daruff gewesen Riederer spiegel d. waren rhetoric (1493) h 6a; die berg übersteygen und überhinkommen Frisius dict. 1382b; wir hatten bereits die Alpen überstigen A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 1, 758; er überstiege die nach Italien führende enge pässe Hahn einl. z. d. teutschen staats- .. historie (1721) 1, 24; nachdem wir mit einiger anstrengung einen etwas steilen gebirgskamm überstiegen hatten Göthe 251, 110 W.; die mauern ü., superare Steinbach 2, 702; des klostergartens mauern waren leicht auf hoher leiter sproszen überstiegen Schiller 14, 74 G. I@A@1@a@bβ) insbesonders vom feinde gesagt: ein ... getümmel, als ob der feind bereits die mauern überstiegen hätte Ziegler asiat. Banise (1689) 698; da dan der gen.-major Kagge ... die sache so wol ... geführet, das er das hornwerck überstiegen, den feind darausgeschlagen Chemnitz schwed. krieg (1653) 2, 108. woraus sich weiter im 16. u. 17. jahrh. die bedeutung 'stürmend erobern', sodann überhaupt besiegen, auch mit acc. der person entwickelte, eine bedeutung, die sich mit der aus 1 c, 2, 3 (s. u.) entwickelten, schon mhd. bezeugten verwendung des verbs für superare berührt: (es) haben die Christen die newerbawte vorstatt ... überstigen, geplündert Stumpf Schwytzerchron. (1606) 47b; als nun der marckt überstigen und eingenommen worden Megiser ann. Carinth. (1612) 1233; (Constantinopel,) eine vom feind überstiegene grosze stadt Birken ostländ. lorbeerhain (1657) 154; da er (Pyrrhus) zu Argo den könig Antigonus mit sturms gewalt übersteigen wolte D. Federmann sechs triumph (1578) 338. bildlich: der tod thät übersteigen ... alle pasteyen Abr. a S. Clara mercks Wien (1680) 132. I@A@1@a@gγ) anthropomorph auch bei unpersönl. subj.: die strasze übersteigt die bergrücken Niebuhr m. gesch. 2, 499; der mond kam ... später ..., weil er erst den hohen wald zu übersteigen hatte Laube ges. schr. 2, 250; die sonne überstieg die Spitzliberge Zahn Indergand 249; nebelmassen ... versuchten den kamm zu übersteigen Laistner nebelsagen 5. I@A@1@bb) einen bach, flusz u. s. w. übersteigen, überschreiten: ihn (den tiefen flusz) ohne brücke zu übersteigen war unmöglich Meiszner skizzen 1, 44. in weiterer verwendung auch für überschiffen: ich bin den ocean der Britten überstiegen Gottsched sterb. Cato 856. I@A@1@cc) in bildlichem verstande für überwinden, s. mhd. wb. a. a. o.; Lexer a. a. o. ferner: so der mentsche des bomes este alle überstiget mit stäten tugenden und ez an den obrosten ast kumet, so güsset unser herre ... süskait in sin sele S. Georgener prediger 268; wer uff den obersten grad des berges kumen will, der muosz vor die drey bühel übersteigen Keisersberg pred. (1508) 3a. das bild 'den berg ü.' bleibt bis in die gegenwart durchaus geläufig, vgl. hab ich ... erst ein wirkliches stück meines buchs fertig, so ist der hauptberg überstiegen Novalis 3, 323: ebenso eine grenze, schranke, stufe, ein hindernis ü., darüber hinaus kommen: wo er dieselbig (absolution) überkäme ..., wurde er alle schwäre überstigen, das böst überwunden haben Joh. Stumpf kaiser Heinrich IV. historia (1556) 75b; ich gestehe, ... ich habe diese mühe überstiegen Liscow samml. sat. u. ernsth. sachen (1739) 133; gefahren, die er zu übersteigen hatte Haller Alfred (1773) 220. doch musz der mensch die (alten gewohnheiten) übersteygen und sein christliche freyheyt zeygen Hans Sachs 1, 385 K.; ein Newton übersteigt das ziel erschaffner geister Haller ged. 46 Hirzel; weilt nicht auf der niedern stufe, die ich längst schon überstieg! Göthe 3, 347 W.; ein schwer zu übersteigendes hindernis Mommsen m. gesch. 1, 277; G. Freytag 14, 276; (die theologie) ist für mich eine ... überstiegene bildungsstufe L. Feuerbach an den vater 1, 243. zeitlich gewendet: er liesz Philippum, der doch seine kindsjahr noch nicht überstiegen, krönen Wurstisen Pauli Ämilii ... hist. (1572) 1, 170. I@A@22) jem. ü., höher steigen, fliegen als dieser, bereits mhd., s. Lexer a. a. o. vgl. noch: was kan erwecken gröszer lust, als wenn man löw und drachen tödtet ... die gemszen übersteigt? Lohenstein Arminius 2, 1424b. der jägerausdruck ist wohl der ausgangspunkt für einen groszen theil des gebrauchskreises in bildlichem und abgezogenem sinne, in dem das verb synonym mit superare, bzw. antecellere verwendet ist, wobei die in -steigen liegende vorstellung der bewegung z. th. so verblaszt, dasz es einem 'höher, stärker, besser sein' gleichkommen kann, vgl. übersteigen, weyter steygen superare Frisius 1272b; übertreffen Kramer (1702) 2, 948b; Dentzler (1716) 2, 298a; Spanutius (1720) 428; percellere Diefenbach gloss. 424c; antecellere Stieler 2136; fürträffenlicher sein, antevenire alios Maaler 446c; sy thäten als vil als er aller guoten wercke, und er sy doch on masz überstyg und übergieng Tauler serm. (1508) 119b; in kurtzen jaren (ist die) teutsche nation ... dermassen mit gelerten geziret ..., das sie alle andere nationen übersteiget Sleidanus reden 80 Böhmer; ich ... glaube, dieszmahl ... den noch unerreichten Shakespeare überstiegen zu haben Ayrenhoff (1814) 3, 147; weil mein erlöser hat die engel überstiegen: so kan (wo ich nur wil) auch ich sie überfliegen Silesius wandersmann 43 ndr. determiniert: do schicket er sich also, das er alle mitgenossen ... mit fürtreffung der tapfferkeit ... überstige G. Alt buch der chron. 85a; dadurch (durch die dichtkunst) sie (die Spanier) auch andere übersteigen können Morhof unterr. (1682) 1, 212; in dieser kunst (im tanzen) konnten mich meine herren kollegen nicht übersteigen Hafner ges. schr. (1812) 1, 66; man sagt, es stehe jedem wohl, wenn man sich ernsthafft zeiget und durch ein wohlgeputzte tracht den pöbel übersteiget Sporck streitged. 75 Kopp; es könne dich kein held an groszmuth übersteigen König ged. (1745) 19. auch mit abstr. obj.: darumb begert er die geschichten Herculis zu übersteigen Boner Justinus (1532) 46a. I@A@33) jem. oder etwas ü., besteigen, z. b. obscön für coire: wie wol ich scheid, soll dich keiner übersteigen volks- u. gesellsch. lieder 180, 33 Kopp. I@A@44) in abgezogenem sinne für opprimere: Lexer a. a. o.; Dentzler a. a. o.; es steht aus der massen wol, wo keiner den andern uberforteilet oder übersteiget C. Huberinus hauszucht (1553) 2 9b; L. Zoleckhofer vilvaltige beschr. (1564) 296; dasz er sich vom weib zu ungerechten sachen ... persuadieren, verführen, übersteigen und bereden hat lassen H. B. Grasz köstl. kleinoter (1608) 9; ei das ich an in gewine sig und das ich si nun überstig! Neidh. Fuchs 1125 Bobertag; (Lucifer zu den teufeln:) laszt uns pleiben bei altem sitt, laszt vil mehr boszheyt uns erzeygen, je mehr man uns wil übersteigen Fischart w. 1, 233 H. anthropomorph bei sachsubj.: lasz mich, wenn mich die zweifel übersteigen, nicht meinen nacken unter zweifel beugen Seume ged. (1804) 93. I@BB. bei sachsubj., bzw. abstr. subjecte mit acc. ergänzung ebenfalls schon seit ahd. zeit, in der bedeutung transcendere, superare. I@B@11) die bewegungsvorstellung bleibt deutlich bewuszt in wendungen wie der flusz übersteigt das ufer u. ä.: so lange der strohm in seinen ufern geht, ist er lieblich, aber wenn er sie übersteigt, wird er fürchterlich Chr. F. Weisze lustsp. 3, 43. im bildlichen gebrauche: ... der neid musz schweigen und lassen sein gerücht mit ehren übersteigen der miszgunst rauhen berg Rist Parnasz 264; doch so die meine versz ... den gipfel deiner ehr nit übersteigen können, ... Opitz teutsche poem. 100 ndr.; (der eifer) ist würdig, dasz dein ruhm die wolken übersteigt schaubühne 1, 53 Gottsched; einige (blumen) übersteigen gleichsam das ziel, das ihnen die natur gesteckt hat, andre bleiben dahinter zurück Göthe II 3, 46 W. I@B@22) in abgezogenem gebrauche: über etwas hinausgehen, stärker, besser, mehr sein, übertreffen. ahd.: thaʒ ser. thaʒ thar ruarit mih, theist leidon allen ungilih, iʒ ubarstigit noti allo uuidarmuati Otfried V, 7, 25. mhd.: dô huob er ûf unde tranc einen trunc, der die andern übersteic weinschwelg 169 Schröder. nhd. in breiter verwendung. I@B@2@aa) welchs (d. gesicht) alle andre sinne ... in scharpffheit übersteiget Braun beschr. u. contrafactur (1572) 1, B 2a; trauben, die mit der farbe den kostbarsten purpur überstiegen discourse der mahlern 2, 4; ach, ist noch wohl ein schmerz, der meinen übersteigt? schaubühne 5, 459 Gottsched; ein titel musz sie erst vertraulich machen, dasz eure kunst viel künste übersteigt Göthe 14, 95 W. I@B@2@bb) also überstiege ihr zorn die liebe, dasz sie ihm ... anders als sonst begegnete A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 1, 113; ein werk eines genies, das die kräfte eines ... mittelmäszigen kopfes übersteigt Ramler einl. in d. sch. wiss. (1758) 1, 22; das übersteigt meine geduld theater d. Deutschen (1768 ff.) 5, 437; meine kräfte Bode Thom. Jones (1786/8) 5, 147; reichthum, der seine erwartungen überstieg Nicolai Seb. Nothanker 3, 90; eine fruchtbarkeit, die alle unsre begriffe übersteigt Göthe IV, 8, 249 W.; meine nachahmungssucht übersteigt allen glauben jahrb. d. Grillparzergesellsch. 3, 120. I@B@2@cc) es kan kein gewerb bestehen, wenn die unkost die narung übersteigt Apherdianus meth. disc. (1601) 222; wenn die einnahme die ausgabe übersteiget, wird es ... überschusz genennet Hertwig bergbuch (1734) 398a; hiernach würde das ganze (manuscript) den ersten band an bogenzahl nicht sonderlich übersteigen Göthe IV 23, 39 W.; sie haben ... ausgaben gemacht, welche ihre mittel ... übersteigen G. Freytag ges. w. 4, 221; ich hoffe, dasz unser verlust 300 mann nicht weit übersteigen wird Moltke ges. schr. u. denkw. 6, 408; (eine) gage, welche seine früheren einkünfte um das dreiszigfache überstieg Holtei erzähl. schr. 19, 262. I@B@2@dd) ein wasserstand, der 25 fusz den gewöhnlichen übersteigt Moltke a. a. o. 1, 167; eine temperatur, welche die wärme der sie umgebenden luft weit übersteigt Fr. Th. v. Schubert verm. schr. 1, 163; (ein) klima .., das die hitze des bluts nicht übersteiget Herder 13, 267. I@CC. reflexiv: sich übersteigen, zu hoch steigen, zu weit gehen, excedere, in bildlichem verstande. I@C@11) mit persönl. subj.: er (Lohenstein) ist ein falscher freund, der zwar sich übersteigt, doch unsern todtfeind witz zuletzt im ende zeigt Warnecke poet. versuch (1704) 417; wenn man sich in auslegungen fremden thuns zu sehr überstiege, verliere man ... die wahrheit wie die all zu hoch fliegenden falcken die reiger aus dem gesichte Lohenstein Arminius 2, 1008a; sie übersteigen sich in gedanken und ausdrücken vernünftige tadlerinnen 1, 14; jetzt wollte er (der sänger) es ... zu schön machen, überstieg sich über seine kräfte und warf ... um J. Schopenhauer reise (1818) 2, 204. bei Kant für transcendent werden: einen begriff ..., den, ohne sich selbst zu übersteigen, man kaum für sich allein deutlich machen kann 6 (1838), 32 Hart.; vgl. auch 4, 97. I@C@22) mit sachsubj.: a) seine worte übersteigen sich gleichsam von satz zu satz Herder 31, 254; sich selbst übersteigende gedancken Lohenstein a. a. o. 1, 304a. b) als musik. term. für stimmenkreuzung (s. Riemann musiklex.7, 1455): was können nicht für fehler entstehen, wenn die stimmen einander übersteigen! Bach art das clavier zu spielen 2, 2. I@DD. part. übersteigend als adj., was überschwänglich: die übersteigent (Luther überschwengliche) gnad gots 2 Cor. 9, 14 erste deutsche bibel; der mann, bey dem ich unterhaltung finden soll, ... musz ... so grosz uud übersteigend seyn, dasz alle ... männer sagen müssen: er ist der gröszte F. M. Klinger theater 2, 154; alle seine worte waren übersteigend Lohenstein Armin. 2, 822a; was vor ... übersteigende sachen haben uns nicht die mannspersonen ... zu lesen gegeben! vernünftige tadlerinnen 1, 416; (eine) übersteigende schreibart Gottsched versuch (1751) 282; übersteigende vorstellungen Hamann schr. 8, 5 R.; dimensionen Lessing 9, 85 M. bei Kant für transcendent, z. b. 3 (1838), 290 Hart. heute obsolet. I@EE. part. überstiegen als adj. in gleicher bedeutung: dem doctor Faust ward sein stoltz und hochmuth gar überstiegen hist. v. doct. Joh. Faust 171 Milchsack; unrein mystische überstiegene dinge S. G. Lange hist. v. d. geh. Siegfried (1747) 223; von den neuesten überstiegenen poeten Gervinus gesch. d. dtsch. dicht. 3, 455; ins überstiegene hineingeraten (beim versemachen) Joh. Scherr Schiller 1, 148. heute meist verstiegen. als term. der wappenkunde heiszt ein schildeshaupt überstiegen, wenn sich darüber noch ein schmaler gerader (wagrechter) streif von anderer tinctur befindet, s. Querfurth 163. IIII. in trennbarer verbindung für hinübersteigen, bzw. in die höhe steigen, überflieszen. II@11) hinübersteigen: und wo der zaun am nidrigsten ist, da steigt man über zu aller frist B. Waldis Esopus 1, 18 Kurz; wer ihnen das bevolen habe, das sie als diebe übersteigen und ihnen das seine nemen? Pape bettel- u. garteteuffel (1586) Y 3a; er wollte ... an den spalieren übersteigen Göthe 22, 222 W; Immermann 16, 62; von den ochsen auf die eseln ü. Steinbach 2, 702; in der feinde schiffe ebenda; einige von ihnen (waren) in das schiff übergestiegen Olearius insul Formosa (1696) 62b. II@22) eine flüssigkeit, ein bach u. s. w. steigt über: ein jeglicher befürchtet, es würde die flut übersteigen H. Roth catechismuspred. (1573) 1, 199a; damit das wasser ... nicht ursach hab überzusteigen Ercker beschr. aller min. ertzt (1580) 65a; sihe zu, dasz du ein ... grosz ... gefesse dazu habest, dasz es nicht übersteigen möge Rochlitz artzneib. 109; die rohte übergestiegene materia aber thue herausz Basilius Valentinus chymische schr. (1677) 1, 404; erst kam deine liebeswuth übergeflossen, wie vom geschmolznen schnee ein bächlein übersteigt Göthe 14, 166 W.
14363 Zeichen · 428 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    übersteigenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    über-steigen swv. überlasten mit Jen. st. 60,5.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Übersteigen

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    Übersteigen , verb. irreg. S. Adelung Steigen . 1. Übersteigen, ich steige über, übergestiegen, über zu steigen, über et…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    übersteigen

    Goethe-Wörterbuch

    übersteigen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    übersteigenst.

    Pfälzisches Wb.

    über-steigen st. : 1. 'über etwas steigen', -steie, -steiche [vereinzelt]. — 2. 'übertreffen'. Die Ausgawe iwweʳsteie di…

  5. Spezial
    übersteigen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    über|stei|gen vb.tr. 1 (überschreiten) passé suraía, jí surafora 2 (überwinden) superé (-rëia) 3 (größer sein) ester mai…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit uebersteigen

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Zerlegung von uebersteigen 2 Komponenten

ueber+steigen

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