Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
übersteigen v.
übersteigen , v. I I. in untrennbarer verbindung: mhd. überstîgen; ahd. ubarstîgan; ags. oferstîgan. I@A A. mit persönl. subj. u. acc.-ergänzung. I@A@1 1) etwas ü. darüber hinaus steigen, in vertikaler, seltener horizontaler richtung, sinnlich und bildlich seit ahd. zeit, s. Graff 6, 622 mit belegen aus glossen, Otfried und Notker für transcendere, transgredi, transire ; mhd. wb. 2, 2, 631; Lexer handwb. 2, 1662. I@A@1@a a) die stufen einer leiter, einen berg, eine mauer ü. I@A@1@a@a α) ein kind so die leiter ufstigt ..., kein staffel überstigt, beid füsz syen dann vor byeinander daruff gewese…