Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
überlegung f.
überlegung , f. 1 1) zu überlegen, v. I u. II ( s. o. ). 1@a a) der bedeutungsentwickelung des verbums analog ist heute die alte sinnliche bedeutung verloren gegangen, sie läszt sich erschlieszen aus einzelbelegen der älteren sprache wie überlegung, summa Diefenbach gloss. 566 a ; oder überlegung, molestia, onus Scherz gloss. (1784) 1701 ; heute nur noch in landschaftlicher sonderentwicklung, so bucht Staub-Tobler 3, 1198 ü. in der wendung überlegung der gemeinen alpen für ' zu starken viehauftrieb ' fürs schweiz. und Unger - Khull 603 a für älteres steirisch ü. in der bedeutung: anwesenheit v…