Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tunkeln vb.
tunkeln , vb. , iterativbildung zu tunken, besonders für das auftunken von brühe durch kleine brotschnitten, vgl. Stalder schweiz. id. 326 . öfter in der form tünkeln, so bei Campe 4 (1810) 911 , der das wort als spezifisch schweizerisch bucht, ferner bei Mozin vollst. wb. d. dt. u. franz. spr. 4 ( 3 1846) 876 c , Schaffer dt.-frz. wb. 2, 2, 35 . im 17. jh., wie tunken selbst ( s. unten sp. 1795), noch mit anlautendem d möglich: derowegen nam ich einen wecken aus meinem rantzen und dunckelte so lang aus einem hafen, darinnen das rindfleisch sotte, bis ich meinen magen ... genugsam erquickt hat…