Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tum(m)en vb.
tum(m)en , vb. , stercorare, mundartliche nebenform von düngen ( s. teil 2, 1531; bad. wb. 1, 594: ' hinter diesen formen steckt ein lautgesetz, das im 16. jh. die verbindung -ung wandelte in -um[m]'): tumə Enderlin ma. v. Kesswil 53 ( s. auch ebda 107, 131 u. 142); tummen Stalder schweiz. id. 326 ; bad. wb. a. a. o.; dummen Unger-Khull steir. 182 ; tummen Delling beitr. z. e. baier. id. 1 (1828) 140 ; früh schon im schwäb. nachweisbar ( s. auch Fischer schwäb. 2, 465 s. v. dungen): zuo welcher zitten die acker zuo misstend oder tummend sind (1491) Oesterreicher Columella 1, 106, 12 ; ee das w…