Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tschappel m.
tschappel , m. , diminutiv tschapperl, n., obd. ( in der literatur österreich. ) dialektwort, ' einfältiger mensch ': ich hab ihn damals nicht mögen, weil er gar so ein tschappel war Nestroy ges. w. (1890) 2, 291 ; Franz, du bist ein tschappel Rosegger schr. III 2 (1906) 356; plausch nit, tschapperl! Anzengruber ges. w. (1890) 9, 57 ; wirst doch einen spasz verstehen, tschapperl! Rosegger schr. I 1 (1904) 199. dazu vgl. die zeugnisse in den mundarten: tschapp, tschappel, m., dummer, einfältiger mensch, blödling Unger-Khull steir. 178 ; tschappele, m., leichtgläubiger, gutmütiger schwachkopf Sc…