Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trüpfe f.
trüpfe , trupfe , f. , dasselbe wie traufe. eine -jōn- bildung zu triefen, vb., wie traufe oder zu trüpfen, vb.; das wort ist zufrühest bei Notker ( s. unter 1 ) bezeugt, allgemein im mhd. als trupfe, trüpfe, im mnd. als druppe, drüppe, im mnl. als druppe, im hd. literarisch bis ins 17. jh., mundartlich heute hauptsächlich fürs nd. und md. im sinne von dachrinne verzeichnet, s. unter 2. häufig ist die seit dem 17. jh. belegte entrundung tripfe, drippe ( s. u. ), oft mit apokope des -e; vereinzelt im 17. jh. triepffe M. Kongehl ( s. u. ) ; gelegentlich truff Rivius Vitruv (1575) 133 neben trüpf…