Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trübseligkeit f.
trübseligkeit , f. , seit dem 15. jh. bezeugte ableitung von trübselig; im älteren nhd. ebenso wie trübsal verwendet und wie dies mit stark religiösem gehalt namentlich im 16. und 17. jh. in ausgedehnterem gebrauch, später hauptsächlich zu trübselig 3 gebildet. — vereinzelt als mask. im anschlusz an trübsal, m. ( s. sp. 1209): forcht ist gegenwürtiger trübseligkeit ( das folgende lautet: verderben daz ist künftiger trübsal) Terenz deutsch (1499) 123 b ( glosse ). zur schreibung -sälig-, -seelig- vgl. das für trübselig sp. 1216 f. bemerkte. 1 1) wie trübsal 1 meist als kollektivbezeichnung für …