Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trinkstube f.
trinkstube , f. , seit dem 14. jh. bezeugtes wort. spätmhd. öfter mit kompositions- e dryngkestoben ( Frkft. 1353), drinkestuben, trinkestube ( Straszb. 1362, 1392), s. d. belege unten. 1 1) ursprünglich die nicht öffentliche versammlungs- und beratungsstätte der geschlechter, zünfte oder gesellen, in der auch gelage und tanzveranstaltungen abgehalten wurden, später auch der abgesonderte trinkraum höherer schichten, der honoratoren. ihr heutiges gegenbild haben sie in den häusern studentischer verbindungen. seit dem 15. jh. werden sie allmählich eingeschränkt, im 17. jh. verfallen sie. s. Alem…