Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fresserei f.
fresserei , f. epulae magnae: denn entweder sie würgen ire kinder zum opfer oder halten wütige fresserei. weish. Sal. 14, 23; da wir wandelten in unzucht, lüsten, trunkenheit, fresserei, seuferei und grewlichen abgottereien. 1 Petr. 4, 3 . im Grüninger kirchenzinsbuch von 1471 heiszt so ein grundstück: item III fiertel im steinfelde zuschen der 'fresserie' und Peter Mus, vielleicht weil auf dem platz einmal unter freiem himmel ein gastmal gehalten wurde, wobei an ein heidnisches opferfest zurück zu denken kühn wäre. in den flurbüchern können ähnliche namen öfter begegnen, so bei Immenhausen …