Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trimelle f.
trimelle , f. , auch tremelle, trim(m)el, trimeie, trim, rumpf oder trichter an der altdeutschen mühle, unmittelbar über den mühlsteinen; sie dient zur aufschüttung und gleichmäszigen zufuhr des mahlgutes in das mahlwerk; vgl. catillus das oberst auff der malmüly, heiszt trymmällen Frisius (1556) 198 a ; infundibulum ein trimellen dareyn man das korn aufschütt, dasz es auff die rellen ( mühlsteine ) trage ebda 695 a . zur sache s. Karmarsch-Heeren techn. wb. (1883) 6, 9 ; Lueger 7, 106 . — lehnwort, seit dem ausgehenden mittelalter bezeugt; als trym(m)eie im 14. und 15. jh., s. weist. zu Glan-…