Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
treibeis n.
treibeis , n. , schwimmendes eis auf strömenden gewässern; dialektisch im norden wie im süden, z. b. Dähnert pomm. 88 a ; Seiler Basel. 84 b ; literarisch seit dem 18. jh.; einmal, wohl unter nd. einflusz, triebeis: welches alles durch das triebeisz verursacht worden Dexelius lustgarten (1701) 113 ; sonst nur treibeis: ... dasz die Donau voll treibeisz sei Breslauer sammlg. ... (1718) 3, 513; als wir ferner gegen Spitzbergen oder das so genannte Grönland in das treibeis segelten, sahen wir berge, die fast alle mit schnee bedeckt waren wohlbefahr. chirurgus (1756) 56; auch sollte ... durch schw…