Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Träne
Träne, f., 2Tran, m.
-
by dem nachrichter ist die erbermd am grösten erschynen, dem underweylen uß mitlyden die ougen mit trehen uberloffen1536 SchweizId. XIV 681 Faksimile
-
das man ahn iren geberden abnehme, daß sie einicher massen der bezigtigter zaubereien schuldig sei, weil nit einen einzigen thran auß den augen abfallen lassen konte1628 NrhAnn. 9/10 (1861) 154
-
vnder all dem schreyen hatt man ir nicht einen thran aus den augen fallen sehen1629 Bach,HexprozEms 34
-
hat sie sich unter wehrender tortur amgestellet gleich als sie geweinet; wan aber die haer ihres hauptes zurückgezogen und eigentlich darnach gesehen, hat man keine eintzige träne ... merken können1655 QNdSachs. 35 S. 60
-
deß häxenwerchß halben [gefangen,] ... hat sey kein einichen thrän gelassen vnd gesagt, sey sige so vnschuldig alß Gott im himmel1702 Schmid-Sprecher,GeschHexenverfGraubdn. 229