Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
töchterlein n.
töchterlein , n. , mhd. tohterlîn, töhterlîn, deminut. zu tochter, vgl. töchterchen . 1 1) zu tochter 1: des selben töhterlîn bevalch man der muoter din. Parzival 477, 7 ; ob iuwer schœneʒ töhterlîn vint iender sînes glîchen. Virginal 253, 9 ; unde swaʒ sie ( die frauen ) mit in selber tâten, daʒ tuon sie danne ir töhterlînen. Berthold v. R. 416, 14 ; Heinz Mist, gib mir dein tochterlein! fastn. sp. 111, 5 ; ir lieben mütter jung und alt, die töchterlein fein sauber halt. Ringwald laut. w. 288 ; wehe den eltern, die ihre töchterlein zusehr in der jugend verzärteln! Gryphius horrib. 13 neudruck…