Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
täublein n.
täublein , n. , mhd. tiubelîn, demin. zu taube: daʒ tiubelîn bediutet den heiligen geist. B. v. Regensburg 1, 423, 7 ; fliuc mit den andern tiubelînen ouch ûʒ und în. 138, 1; ie zwai und zwai zuo samen tracht recht als die zarten teubelein. Wolkenstein 49, 1, 4 ; ein weib, sonder falsch, den täublein gleich. Stolberg 1, 29 . sprichwörtlich: die täublein müssen federn lassen. Simrock 549 ; des heiligen geistes täublein, eine art versteinerter muscheln, pectunculithi Nemnich 3, 591 .