Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stäublein n.
stäublein , n. , wie oben stäubchen deminut. zu staub: das einzelne staubkorn, atom. mhd. stöubelîn. nhd. zunächst noch kleyns stäublin, pulvisculus Dasypodius, eine form, die Luther noch stark bevorzugt. in der form das stöuble, pülverle, pulvisculus Maaler 385 c . 1 1) in eigentlicher bedeutung: es ist nicht ein steublin noch tröpflin, damit gott nicht zu schaffen habe und dasselbige treibe Luther 24, 39, 16 W. a.; ( die mutter ) schüttelte die äuserste stäublein aus dem saltzsacklin über die brocken Simpl. 3, 358, 14 Kurz ( vogelnest 1, 11); wem nur ein steublin ins auge fällt, so wirts trü…