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Tabêrne

mhd. bis Dial. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
10 in 10 Wb.
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5 von 16
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4

Eintrag · Adelung (1793–1801)

Tabêrne

Bd. 4, Sp. 512
* Die Tabêrne, plur. die -n, aus dem Lat. Taberna, ein noch hin und wieder in Ober- und Nieder-Deutschland übliches, im Hochdeutschen aber unbekanntes Wort, ein öffentliches Wirthshaus, eine Schenke zu bezeichnen; im Oberd. ehedem Tafern, Tefern, Täferey, im Nieders. Taverne, Engl. Tavern. Daher Taverner, ein Gast- oder Schenkwirth. In einigen Oberdeutschen eigenthümlichen Nahmen ist es in Zabern verändert worden; Bergzabern, Tabernae montanae, Elsaßzabern, Tabernac Alsatiae, Rheinzabern, Tabernae Rhenanae.
513 Zeichen · 8 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TABËRNE

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +1 Parallelbeleg

    TABËRNE s. TAVËRNE .

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    taberneF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    taberne , F. Vw.: s. taverne L.: MndHwb 3, 744 (taberne)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tabêrne

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    * Die Tabêrne , plur. die -n, aus dem Lat. Taberna, ein noch hin und wieder in Ober- und Nieder-Deutschland übliches, im…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tabérne

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Tabérne (lat., auch Taverne ), Wirtshaus, namentlich Weinschenke; seltener Herberge.

  5. modern
    Dialekt
    Taberne

    Bayerisches Wörterbuch

    Taberne Band 3, Spalte 3,1406

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit taberne

4 Bildungen · 1 Erstglied · 3 Zweitglied · 0 Ableitungen

taberne‑ als Erstglied (1 von 1)

Tabernenknecht

DRW

tabern·enknecht

Tabernenknecht, m. häufiger Besucher von Tafernen (I) die bürgersöhne, müßiggänger und tabernenknechte, die keinen handel haben, soll jeglic…

taberne als Zweitglied (3 von 3)