Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
symmetrie f.;
symmetrie , f.; ' ebenmasz, gleichmasz, richtiges verhältnis '. zunächst als ausdruck der kunsttheorie im 16. jh. im anschlusz an lat. symmetria ( gr. συμμετρία ), namentlich nach dem vorbilde von Vitruv eingeführt; lexikalisch erst seit dem frühen 18. jh. gebucht, vgl. 'symmetrie eines gebäues, die geschicklichkeit und gleichförmigkeit aller theile desselben ' Ludwig t.-engl. (1716) 1931 ; 'symmetrie wird die rechte proportion, übereinstimmung und gleichheit derer glieder des menschlichen leibes oder derer stücke eines gebäudes genennet, die sie entweder unter sich selbsten oder mit dem gantz…