Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sumpfloch n.
sumpfloch , n. 1 1) vertiefung im boden, mit schlamm und morast gefüllt: zecher Klaus, der in ein sumpfloch fiel Pfeffel poet. vers. (1812) 10, 33 ; da wühlte er sich vorwärts und fand ein sumpfloch, in dem er sich verbarg H. Fr. Blunck werdendes volk (1934) 33 . sprichwörtlich: aus sümpfen steigen und in sumpflöcher kommen Düringsfeld sprichw. (1875) 1, 67 a . — fachsprachl. erdgrube zur ziegelbereitung (sumpf 3 a β , vgl. sumpfen 3): sumpfloch ' heisset bey denen ziegelstreichern ein weites und tiefes, viereckigtes loch ... weil die zu den ziegeln geworfene erde da ... eingesümpfet, das ist,…