Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
SUMBER stm. stn.
1. korb. ahd. sumbir, sumbrî Graff 6,225. Schmeller 3,249. Pfeiffer Cöln. mundart 118.
2. getreidemass, scheffel. modius ein mutt oder summerei voc. sec. XV. 1 canistrum id est 1 sumpir frumenti cujus canistri sunt 4 metrete M. B. 11,44. ein halb sumer dâ von nemen Gr. w. 3,768. du gæbest dînen kouf mit mâʒe oder mit simmerin oder mit eln — daʒ er weder wâge noch mâʒe noch simmerin niht bedarf Bert. 148,28. 30. niemant zünt ein lieht an und setzet es under einen summer Cod. Schmeller 3,250. 3. pauke. vgl. Gr. 3,469. Wackernagel lit. 103,21. ûf sumber sêre bôʒen Gudr. 1572,3. schluogent ûf den sumber Zürch. mittheilg. 2,82. ein holrblâser sluoc einen sumber meisterlîch genuoc frauend. 165,26. daʒ sumber slahen MS. H. 3,197. b. Nith. H. s. 234. sô man aine brût hain laitet, sô sleht man den sumer vor ir und gîgot und sweglot u. vidlot engegin ir Mone 4,369. 8,612. den sumber rüeren MS. 2,58. b. vgl. 57. b. regen das. 61. b. si habent den sumber unt die herphen Leys. pred. 11,9. mîn dienest hât niht krefte: als ein durchslagen sumber hal er noch ie dâ her bî ritterschefte MS. 1,190. b. sô darf mir durch mîn sumber niemen stechen niht Nith. 16,7. bei Haupt s. 158. mit dem stecken sol man die runzen recken den alten als ein sumber Nith. H. 8,38. MS. 2,85. b.