Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sturmwind m.
sturmwind , m. , schon im ahd. belegtes wort: sturmwint nimpha ahd. gl. 1, 69, 4 Steinmeyer-Sievers; nimphus 1, 213, 33; 2, 316, 47; turbo 1, 261, 6; gelegentlich finden sich formen mit compositions- e: stormewint Lüb. chron. bei Schiller-Lübben 4, 415 ; sturmewind Hans Sachs 2, 255 ; 3, 157; 19, 381 lit. ver.; eine bildung vom verb aus: stürmwind R. v. Liliencron hist. volksl. 3, 3 : als die marnern, dye nach hertten sturmwinden in ein geruot porten lenden und keren Hartlieb d. buch Ovidii v. d. liebe (1482) 5 b ; von einem grausamen sturmwint angesprungen wurden Arigo decameron 650 lit. ver.…