Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
strafer m.
strafer , m. , zu strafen verb. ( s. oben ); mhd. strâfære; häufig in umgelauteter form sträfer, so lexikalisch neben der nichtumgelauteten form verzeichnet von Kramer, und hier scheint sich besonders energisch die verdoppelung des f unter verkürzung des stammvocals durchgesetzt zu haben ( vgl. die einleitung von strafen verb. ), offenbar auch mit vortragung der grenzen über das ursprünglich obd. verbreitungsgebiet hinaus in das md.: so ist sträffer, streffer ( neben dem umlautlosen straffer) bei Luther zu nehmen (streffer Stolle thüring. chron. 65 Hesse ), auch beide formen bei Mathesius ; mi…