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Stöveken

mnd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
2 in 2 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
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2

Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Stöveken n.

Bd. 6, Sp. 922
Wossidia Stöveken n. a. Spr. 1. das für Wein und Bier gebrauchte alte Flüssigkeitsmaß Stübchen, etwa 3½ l enthaltend: 'Wein wurde gemessen nach Oxhoft (218,25 l) = 6 Anker (36,38 l) = 60 Stübchen (3,6 l)': Schönb. Kal. 1924, S. 34a; 'in Mecklenburg übliche Biermaße ...: 1 große Tonne = 48 Stübchen = 192 Quartier = 174 Liter' Arch. Landesk. 1868, S. 408; sein Verhältnis zu anderen Maßen s. Kann (Bd. 4, 87), Ahm2 (Bd. 1, 233); Belege: congius 'ein StOeveken' Chytr. 547; 'de reliquis duobus tremodiis ... vinum canonicis providebit, cuilibet dimidium stovekinum' (1243) UB. 1, 525; 'distribuetur ... vinum in hunc modum: ecclesie in Rene sex metrete seu stovikini, ... aliis vero singulis tres stovikini tribuentur' (Wi 1267) 2, 318; 'ver scillinghe ... thů eme stoveken wines' (1312) 5, 638; 'de tunnen to makende ... van XXXII stoveken to holdende, en half Steveken daranne myn edder meer' (1411) Burm. Altert. 66; 'en stoffekens bers' (Wi 1448) Jb. 27, 276; 'schOelen se ... dat stOeveken edder de kanne Beer up synen temelicke Werde tho vorkOepen setten' (1516) Bär. Ges. 4, 1, 22; 'ick hebbe einen groten Sulveren stoop kostende aver hundert Marck Lubesch, von einem halben steveken mit rinen silbern Deckel' (Schw 1538) D. Schröd. Kirchenhist. 1, 345; 'ein staveken wyn' (1551) Tessin Buk. 47; übertreibend: 'ein MOennick, de einen Herinck gebraden und ein StOeveken Brandewyn darup uth gesapen hefft' Gry. Paw. N 1a; '2 stubichen wein' (1609) Kern Hof. 1, 259; 'ein stOeffken rynschen Wyn' Laur. Schg. 2, 790. 2. Gefäß, das eine Flüssigkeitsmenge von einem Stöveken faßt: '1 tennen stoken' (Inv. Wi) Schill.-Lübb. 4, 410a. Zu Stop (s. d.) gehörig, als Dim. jedoch von diesem nicht direkt herzuleiten. Br. Wb. 4, 1047; Dä. 464a; Ri. 293; Stœften Kü. 3, 291.
1768 Zeichen · 66 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stȫv(e)kenn.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    stȫv(e)ken (stoefken) , stȫken (° stouken [Schausp. 74]), n. , Hohlmaß für Flüssigkeiten bes. Wein, Bier, Branntwein sow…

  2. modern
    Dialekt
    Stövekenn.

    Mecklenburgisches Wb.

    Stöveken n. a. Spr. 1. das für Wein und Bier gebrauchte alte Flüssigkeitsmaß Stübchen, etwa 3½ l enthaltend: 'Wein wurde…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stoeveken

9 Bildungen · 9 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von stoeveken 2 Komponenten

stove+ken

stoeveken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stoeveken‑ als Erstglied (9 von 9)

Stövekenflasche

MeckWB

stoeveken·flasche

Stövekenflasche f. a. Spr. Flasche, die eine Flüssigkeitsmenge von einem Stöveken faßt: '½ stovekenfleske (Flasche für ein halbes Stöveken )…

Stövekenkann

MeckWB

stoeveken·kann

Stövekenkann f. a. Spr. Kanne, die eine Flüssigkeitsmenge von einem Stöveken faßt: ' stovekenkanne (Kanne für ein halbes Stöveken ) XII ß.'…

Stövekenpott

MeckWB

stoeveken·pott

Stövekenpott m. a. Spr. Topf, der eine Flüssigkeitsmenge von einem Stöveken faßt: 'dar to antwerden se den nygen schafferen 1 stovekenkannen…

stȫvekensmât

MNWB

stoeveken·s·mat

stȫvekensmât , n. , nur als halfstȫvekensmât , Gemäß für 1⁄2 stȫveken Flüssigkeit.