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Stêrblich

mhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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13 in 13 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Stêrblich

Bd. 4, Sp. 355
Stêrblich, adj. et adv. 1. Dem Tode unterworfen, eine solche Einrichtung der organischen Theile habend, daß man einmahl sterben muß; im Gegensatze des unsterblich. Sterbliche Menschen. Der sterbliche Leib. Daher in der höhern Schreibart, ein Sterblicher oft für ein Mensch gebraucht wird, so fern besonders auf diese Eigenschaft angespielet werden soll, obgleich das Wort von vielen zur Unzeit ohne Absicht auf diese Eigenschaft gebraucht worden. Der Erlöser der Sterblichen, sagte schon Opitz. Figürlich, besonders in der höhern Schreibart, auch für vergänglich, doch nur als ein Bey- und Nebenwort allein. Unsere Freuden sind sterblich, sterbliche Freuden. 2. * Den Tod verursachend, tödtlich, eine nur im Oberdeutschen gangbare, im Hochdeutschen aber unbekannte Bedeutung. Eine sterbliche Krankheit. Doch sagt man auch im Hochdeutschen: sterblich in eine Person verliebt seyn, bis zum Sterben, so daß man vor Liebe sterben möchte. Anm. Bey dem Notker mit einer andern Endsylbe, stirbig. Eben derselbe gebraucht für sterblich in der ersten Bedeutung auch todig, der alte Übersetzer Isidors aber dodhlichho.
1109 Zeichen · 17 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    sterblichAdj.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    sterblich , Adj. Vw.: s. sterbelich

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stêrblich

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Stêrblich , adj. et adv. 1. Dem Tode unterworfen, eine solche Einrichtung der organischen Theile habend, daß man einmahl…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    sterblich

    Goethe-Wörterbuch

    sterblich [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    stërblich

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    stërblich [tarplik Co. ; tarpli K. Z. Han. ] Adj. tödlich. Rda. Di e Kranket is t nit s., awer verdërbli ch man stirbt…

  5. Spezial
    sterblich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    sterb|lich I adj. mortal (-ai, -a) II adv. da morí.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sterblich

17 Bildungen · 12 Erstglied · 2 Zweitglied · 3 Ableitungen

Ableitung von sterblich

sterb + -lich

sterblich leitet sich vom Lemma sterb ab mit Suffix -lich.

sterblich‑ als Erstglied (12 von 12)

Sterblicher

Wander

ster·blicher

Sterblicher 1. Kein Sterblicher hat alle Gaben. 2. Kein Sterblicher ist zu allen Zeiten klug. – Eiselein, 579. Lat. : Nemo mortalium omnibus…

sterblichkeit

DWB

sterblich·keit

sterblichkeit , f. , mortalitas. mhd. sterbelicheit. seit dem 14. jh. belegt, aber erst seit dem 17. in breiter verwendung, selten im pl. 1 …

sterblichkeitsliste

DWB

sterblichkeit·s·liste

-liste , f. , liste von todesfällen in einem bestimmten bezirk, zeitraum, alter, stand, z. b. st. d. ärzte, s. Jean Paul 7/10, 432 H. —

sterblichkeitstafel

DWB

sterblichkeit·stafel

-tafel , f. , dass.: die aufgabe der st. bestehe ... darin, die sterblichkeitsverhältnisse eines bestimmten zeitraums zum ausdruck zu bringe…

sterblich als Zweitglied (2 von 2)

ansterblich

DWB

anst·erblich

ansterblich , morte obtingens: die wal und ansterblich erb gab disen sibenzehenden keiser Marcum Antonium zuogenampt Verum. Frank chron. 138…

unsterblich

DWB

unst·erblich

unsterblich , adj. adv. , gth. v. sterblich, immortalis, ἀθάνατος , wird erst im 16. jh. üblicher zum ersatz des veraltenden gemeingerm. unt…

Ableitungen von sterblich (3 von 3)

Sterbliche

GWB

Sterbliche [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

unsterblich

DWB

unsterblich , adj. adv. , gth. v. sterblich, immortalis, ἀθάνατος , wird erst im 16. jh. üblicher zum ersatz des veraltenden gemeingerm. unt…

Unsterbliche

GWB

Unsterbliche [bisher nicht publizierter Wortartikel]