Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
steckenpferd n.
steckenpferd , n. , ein kinderspielzeug, kunstvoller ausgestaltet als der einfache stecken, welchen die knaben rittlings zwischen die beine nehmen und sich nun nach herzenslust herumtummeln, mit ganzer seele kinderlust genieszend ( vgl. oben stecken 7 sp. 1294), ganz wie schon in der älteren zeit auf der gerte: dô ich daʒ hôrt, ich was ein kint, und tump als noch die jungen sint, sô tump daʒ ich die gerten reit Ulrich von Lichtenstein 3, 23 , oder dem stabe: rite ein grâ man ûf und ab mit kleinen kindern ûf eime stab Hugo von Trimberg 2736 ; aber das steckenpferd zeigt vorne ( ganz entsprechen…