Hauptquelle · Rheinisches Wb.
Staute
Staute das Wort, < stûten entstanden, wohl zu ndl. stuit, mndl. stuut »Stoss«, vgl. Naupen, Nuppen »Launen«, zu nuppen »stossen«, ist als -ǫut, –ou- WMosfrk in Saarl , Merz , Saarbg , Trier , Wittl , Bernk (Mos), Bitb , Prüm ; -yt, –øyt Saarbg-Wellen , Bitb-Koosbüsch ; Pl. -dən, –tən [südl. abseits -ūdən Pl. Saarl-Diefflen ; -ǫutsən Hüttersd ], meist Pl. f.: Launen, Schrullen mit Neigung zu Absonderlichkeiten; dat sen esu St.ən von him; hen hot (kreit) nomol sen St.ən, — en St., — sen gekig St.; dat Kalf hot de St.ən wenn es beim Entwöhnen von der Kuh sonst nichts fressen will u. den ganzen T…