Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
statze f.
statze , f. , in dieser lautform fallen verschiedene wörter von beschränkter verbreitung zusammen. 1 1) in älterer sprache für ein fischnetz, -garn: una sagena que vulgo nominatur statze. urk. v. 1119 bei Wallraf altd. hist.-diplom. wb. 80 ; sagenam unam que vulgo vocatur statze in eodem tractu. Kölner urk. v. 1228, s. Alem. 5, 154 ( Lexer handwb. nachtr. 369 ). 2 2) im österr. des 14.—15. jahrh. statz(e) verkaufsbude, apotheke, s. Schmeller 2 2, 796. Lexer mhd. handwb. 2, 1152 ; aus station, s. das. 1 und 4 sp. 939. 942. 3 3) dazu aus neuern mundarten. 3@a a) berlin. der schtatzen, stück. jib…