Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spindelbein n.
spindelbein , n. scherzhaft von einem bein, lang und dünn wie eine spindel ( vgl. oben spillenbein): aber es ( das männchen ) stand schon wieder auf seinen spindelbeinen, und indem es das dürre kraut zwischen seinen groszen fäusten zu pulver rieb, begann es so entsetzlich zu lachen, dasz auf der andern seite des hügels die halbtodten schafe aufsprangen und in wilder flucht an dem rain hinunterjagten. Storm 2, 223 ; dann sprang er wieder auf seine spindelbeine, tanzte wie toll umher und schrie dabei mit seiner quäkstimme: 'der kindskopf, der bauerlümmel!' 228; dann wieder glaubte er deutlich ne…