Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sonnenthau m.
sonnenthau , m. 1 1) ganz selten von wirklichem thau (' ein nach sonnenuntergang oder vor sonnenaufgange fallender thau. ' Campe —?): und der mond spiegelte sich im sonnenthau. J. Paul bei Campe . 2 2) gewöhnlich als pflanzenname. ob schon ags. sundéaw, rosmarinus, hierhergehört ( so Grimm gr. 3, 374 ), ist unsicher. ( nach Bosworth-Toller 935 a vielleicht für sund-déaw.) sonst benennung einer auf feuchten wiesen wachsenden pflanze mit härchen an stengel und blumenblättern, woran man stets, auch beim heiszesten sonnenschein, eine feuchtigkeit wie thautropfen findet, drosera, besonders der sonn…