Eintrag · Campe (1807–1813)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 1200–1600
- 15.–20. Jh.
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit soet
36 Bildungen · 31 Erstglied · 1 Zweitglied · 4 Ableitungen
soet‑ als Erstglied (30 von 31)
sötappel
DWB
sötappel , m. , s. DWB süszapfel .
Soetbeer
Meyers
Soetbeer (spr. söt-), s. weiter unten: S. 624.
sö̂tebast
MNWB
sö̂tebast , m. , „laureola”, „herba catholica” .
sö̂tedêⁱch
MNWB
sö̂tedêⁱch , m. , ungesäuerter Brotteig, nur übertragen „ den soͤtendeech der lutterheit und warheit ” (Kompositum ?) (Postilla 1563 II 1 r …
sö̂tehol
MNWB
° sö̂tehol , n. , Bezeichnung einer Herberge oder eines Bordells ? (Brschwg.: Nd. Jb. 39, 113).
sö̂teholt
MNWB
sö̂teholt Süßholz als Arznei- und Heilmittel .
sö̂tekol
MNWB
sö̂tekol nur als Nom. pr. (Celler Schatzreg . 34).
sö̂t(e)lĩke(n)
MNWB
sö̂t(e)lĩke(n) (soet-) , sö̂telken (sottel-) , suͤt- , adv. , 1. wohllautend, s. singen (klingen) , angenehm, wohlig, s. slâpen (rüsten, rou…
sö̂temēl
MNWB
sö̂temēl Stärkemehl als Bindemittel ? „ plaster van hauermele gemaket vnde dar under ghemenget sotemeel ” (St. Arndes 1492).
sö̂temelk
MNWB
sö̂temelk , f. , frische, ungesäuerte Milch. —
sö̂temelke(s)kêse
MNWB
sö̂temelke(s)kêse Käse aus Frischmilch.
sö̂ten
MNWB
sö̂ten , suͤten , swv. , schmackhaft machen, süßen, versüßen; auch übertr. Wohlklang verleihen; erträglich machen, lindern, sanft machen; de…
Sötenich
RhWB
Sötenich zȳətəniχ Dorf bei Schleid-Kall . Wess de net, wo S. let; S. l. em Sömpche, do han de Mädcher all ne Mann, on du häs noch ge Stömpch…
sötern
RhWB
sötern -- = viel trinken s. säutern;
soetgelt
KöblerMnd
soetgelt , M. Vw.: s. sōtgelt
sö̂thaftich
MNWB
sö̂thaftich „dulciculum”.
²sö̂theⁱt
MNWB
2 sö̂theⁱt , f. , Güte, Liebe (Gottes).
sö̂thêrinc
MNWB
sö̂thêrinc gewässerter Hering.
sö̂thertichêⁱt
MNWB
° sö̂thertichêⁱt , f. , Wohlwollen, liebevolle Gesinntheit (Veghe 188 u. 189, vgl. mnl. soetherticheit ).
soethgrēver
KöblerMnd
soethgrēver , M. Vw.: s. sōtgrēvære*
Söt II
RhWB
Söt II -- = Eingeweide s. Sülte;
sö̂tlichêⁱt
MNWB
° sö̂tlichêⁱt , f. , göttliche Güte, Milde (Engels Unterweis. 33).
soetlīke
KöblerMnd
soetlīke , Adv. Vw.: s. sȫtelīke
soetlīken
KöblerMnd
soetlīken , Adv. Vw.: s. sȫtelīken
sö̂tmôsa
MNWB
sö̂tmôsa „pulpa inde pulpamentum” (Cheltenh. Gl. 717).
sö̂tmündich
MNWB
* sö̂tmündich , adj. , schmeichlerisch, glattzüngig .
soetrōde
KöblerMnd
soetrōde , F. Vw.: s. sōtrōde
Sötte
RhWB
Sötte sødə, søtə = nasser Fleck auf dem Boden s. Südde bei Sudd.
söttern
RhWB
söttern -ø- = weinen s. suddern.
söttig
DWB
söttig , adj. solch, s. DWB sothanig . ( kärnt. söttik, satt machend, ermüdend, zornig. Lexer 212 .)
‑soet als Zweitglied (1 von 1)
Ableitungen von soet (4 von 4)
ersö̑ten
MNWB
° ersö̑ten , swv. , mit Süßigkeit erfüllen, ersö̑tet wērden süß werden.
soete
KöblerMnd
soete , Adj. Vw.: s. sȫte (2)
unsöt
DWB
unsöt , -ig , -igkeit s. DWB unsüsz . —
unsö̂te
MNWB
unsö̂te , -sö̂de , -sü̂te , adj. : 1. unfreundlich , böse, „ Wane, leve Satanas! Wat ik dy ne bewanen was, Dat dyn antwarde were alzo unsute…