Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
skelett n.
skelett , n. , junges lehnwort ( gr. σκελετόν , es ist directe entlehnung unter vermittlung der wissenschaftlichen sprache anzunehmen, beachtenswerth ist, dasz aus der österr. volkssprache das schkelidon bezeugt wird. Castelli 242 ), erst seit dem 18. jahrh. gebräuchlich ( s. Weigand 4 2, 724), die älteren deutschen ausdrücke sammelt Hyrtl kunstworte der anatomie 207 . Adelung verzeichnet skelett ( und verwirft die schreibung skelet), ebenso Jacobsson 7, 362 a ; letzterer kennt auch die freiere anwendung des wortes: ' wenn ein mensch sehr vom fleische fällt, nennt man ihn wol auch im gemeinen …