Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sichling m.
sichling , m. 1 1) so viel, als mit der hand gefaszt und mit der sichel auf einmal abgeschnitten wird, dann auch die garbe, ahd. sichelinge, manipulos Graff 6, 90 . mhd. wb. 2, 2, 234 b . Lexer mhd. handwb. 2, 901 . Schm. 2, 213 . Weigand 4 2, 705; nhd. sichling, sichlink, merges; merga ein gabel damit mann die sichling tregt. Alberus. Vilmar 383 kennt es noch aus lebendigem gebrauche ( garbe korns ); ebenso Kehrein 376 , nachträge 51; eine geringe anzahl garben: ain ieder, wer ain lechen hat, ist ainem pfleger wie vor alter ain sichling nemblich von ainem viertl 2, von zwaien viertln 4, von d…