Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
seitensprung m.
seitensprung , m. : sie rettete sich vor dem heranrasenden pferde durch einen raschen seitensprung; der behende wirth thät einen seitensprung und öffnete die gaststube. Siegfr. von Lindenb. 1, 111 (1784); besonders in bildlicher anwendung: allerhand launige seitensprünge machen, vom schriftsteller, plauderer, der nicht streng bei der sache bleibt, sondern sich überraschend und mit witz zu abseits liegenden gegenständen wendet. anders: mach keine seitensprünge, weiche nicht aus, sprich gradezu: die klugheit, in solchen fällen, macht einen seitensprung. Wieland 4, 28 ( der neue Amadis 2, 8); ein…