Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
segede f.
segede , f. ' eine hauende sense ': eine mark z. e. worin der boden steinigt ist, verstattet die plaggen zu schaufeln. in andern aber müssen sie mit der segede (einer hauenden sense) gemähet werden, weil dadurch mindere narbe verschwendet wird. Möser osnabr. gesch. 1 (1780) , 89, brem. seged, segd, seed, seid, eine art sichel, querhacke, womit man die ' plaggen ', d. i. die moosigen dünnen rasenstücke, die unter den dung gemischt werden, von der oberfläche eines angers abhaut, heidsegd, auf den geesten zum abhauen der heidplaggen gebraucht. brem. wb. 733, hannöv. auch segete, sichte, kurze sen…