Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
seebad n.
seebad , n. 1 1) das ( einmalige ) baden in der see ( selten in einem see ): ich kann nicht umhin, des seebads zu erwähnen, das durch seine reizende und eindringende kraft unter den mitteln zur hautkultur oben an steht. Hufeland makrob. 2 2, 297; ( wir ) ziehen uns aus, zu baden ... die warme suppe und der Tenedoswein ... machen erst die wohlthat des seebades fühlbar. Grillparzer 4 16, 171. bildlich: das sommerliche bundesleben ist die luft, die ihre alten nerven stärkt, der wellenschlag eines frohen volkes ist das seebad, welches ihre steifen glieder wieder lebendig macht. Keller 6, 318 . 2 2…