Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schwatteln verb.
schwatteln , verb. platschen, plätschern, überschwanken, von der bewegung einer flüssigkeit, und dem geräusche, wenn sie gegen feste wände anschlägt. vgl. schwadern , schwattigen; besonders im bair. dialekt Schm. 2, 652 . Schmid 485 . Schöpf 659 , nach diesem auch transitiv, eine flüssigkeit in einem glase hin und her rütteln, s. auch Campe ; in der litteratur vereinzelte belege: do ward stracks anrucks gemacht ein grosze stille unnd heyttre im mör, on alles schwattelen. Keisersberg postille 1, 28 b ; bildlich: und jetzt, mit ihrem übervollen herzen — es schwattelt ganz von reiseglück und freu…