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Schröder

mnd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
7 in 5 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Schröder

Bd. 18, Sp. 46
Schröder, Musikerfamilie, Söhne des Musikdirektors und Komponisten Karl S. in Quedlinburg (gest. 1889 in Berlin, Opern: »Pizarro« und »Walpurgisnacht«): Hermann, geb. 28. Juli 1843 in Quedlinburg, seit 1885 Violinlehrer am königlichen Institut für Kirchenmusik in Berlin, daneben Leiter eines eignen Musikinstituts (seit 1873), Komponist, Verfasser einer Violinschule etc.; Karl, Cellovirtuos, geb. 18. Dez. 1848 in Quedlinburg, Schüler von Drechsler in Dessau, 1862 Mitglied der Sondershäuser Hofkapelle, 1871–73 auf Konzertreisen mit seinen Brüdern (Streichquartett), 1873 erster Cellist der Braunschweiger Hofkapelle, 1880 erster Cellist im Gewandhaus und Theaterorchester und Lehrer am Konservatorium in Leipzig, 1881 Hofkapellmeister in Sondershausen, wo er ein Konservatorium begründete, das er 1886 seinem Nachfolger Ad. Schulze abtrat, sodann für eine Saison Kapellmeister der Deutschen Oper in Rotterdam und ein Jahr lang erster Kapellmeister der Berliner Hofoper, 1888 Kapellmeister am Stadttheater in Hamburg und 1890–1907 wieder Hofkapellmeister und Direktor des nunmehrigen fürstlichen Konservatoriums in Sondershausen; lebt in Leipzig. Außer zahlreichen meist instruktiven Werken für Violoncell (Etüden, Konzert, Kapricen, Schule etc.) schrieb Karl S. drei Opern (»Aspasia«, 1892, »Der Asket«, 1893; »Die Palikarin«, 1906), eine Symphonie und gab Katechismen des »Dirigierens«, des »Violoncellspiels« und »Violinspiels« heraus. Der jüngste der Brüder, Alwin, geb. 15. Juni 1855 in Neuhaldensleben, war ursprünglich Violinist, im Quartett Violaspieler, ging aber später zum Violoncell über und wurde 1880 Nachfolger seines Bruders im Gewandhausorchester zu Leipzig. Seit 1895 lebt er in Boston.
1711 Zeichen · 17 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schrö̂derm.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    ~schrö̂der, m. , Flickschneider. —

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    SchröderDer

    Campe (1807–1813)

    Der Schröder , s. Schröter .

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schröder

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Schröder , Musikerfamilie, Söhne des Musikdirektors und Komponisten Karl S. in Quedlinburg (gest. 1889 in Berlin, Opern:…

  4. modern
    Dialekt
    Schröderm.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Schröder m. Schneider: 'Gotfridus scrodere' (1288) Beitr. Rost. 2, 3, 92; 'Gobelen Sternenberges knecht, des scroders' (…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schroeder

35 Bildungen · 30 Erstglied · 4 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von schroeder

schrod + -er

schroeder leitet sich vom Lemma schrod ab mit Suffix -er, mit Umlaut-Wechsel.

Zerlegung von schroeder 2 Komponenten

schro+eder

schroeder setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schroeder‑ als Erstglied (30 von 30)

Schröder-Devrient

Meyers

schroeder·devrient

Schröder-Devrient , Wilhelmine , Opernsängerin, Tochter von Schröder 2), geb. 6. Dez. 1804 in Hamburg, gest. 26. Jan. 1860 in Koburg, betrat…

Schröder, Friedr. Ulr. Ludew

DWBQVZ

--- beytrag zur deutschen schaubühne. Berlin 1786—90. III. jedes schauspiel ist gesondert paginiert. ---

schrö̂dergilde

MNWB

schroeder·gilde

schrö̂dergilde , schrâder- , -gülde , f. , Schneidergilde; Zugehörigkeit zur Schneidergilde, sch. winnen.

Schröder, Heinr

DWBQVZ

--- streckformen. ein beitrag zur lehre von der wortentstehung und der germanischen wortbetonung. Heidelberg 1906 . ---

Schröder II

RhWB

Schröder II = Schneider, Meissel s. schroten;

Schröderlock

MeckWB

schroeder·lock

Schröderlock n. Schlitz des Frauenrocks; früher war er vorn, und die Frauen banden den Rock vorn zu, darüber wurde die Schürze getragen; wen…

Schrödersch

MeckWB

schrod·ersch

Schrödersch f. Schneiderin; Rda.: dat is een ut Schrödersch ehr Tasch eine starke Lüge Ro HDamm .

Schröder, Wilh

DWBQVZ

Schröder, Wilh. *1808 Oldenburg b. Stade/Hannover †1878 Leipzig.

schroeder als Zweitglied (4 von 4)

Ableitungen von schroeder (1 von 1)

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „schroeder". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schroeder/meyers?formid=S06071
MLA
Cotta, Marcel. „schroeder". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schroeder/meyers?formid=S06071. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schroeder". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schroeder/meyers?formid=S06071.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„schroeder"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
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  urldate      = {2026-05-12},
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