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schopfen

mhd. bis nhd. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
11 in 5 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
14
Verweise raus
25

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schopfen verb.

Bd. 15, Sp. 1534
schopfen, verb. , ableitung vom ersten schopf. 11) einen schopf bekommen Campe. so sagt man besonders vom hopfen: er schopft oder meist schöpft, er bekommt schöpfe (s. daselbst 6, b) oder köpfe, er blüht. öcon. lex.2 2640. Jacobsson 4, 36a. Adelung (schöpfen I, 3). Krünitz 147, 725: umb Jacobi pfleget die hopffen zu blühen, das heist man geschöpfft, und gewinnt kleine knöpflein, .. darnach siehet man beyläufftig, ob dasselbe jahr viel hopffen werden wird, wann er reichlich und wol schöpffet oder blühet. es schadet dem hopffen nichts so sehr, als der meelthau .. sonderlich wann er fällt, wann er schöpffen und blühen soll. Coler hausb. (1680) 2, 240b (6, 78). vgl. auch Frisch 2, 220a. 22) mit einem schopf versehen Adelung. Krünitz 147, 724. so besonders im part. geschopft, s. das. (th. 2, 3957) und Schm. 2, 440. von menschen, gschopfet, einen schopf habend, e gschopfete, frisierte stadtdame. ebenda; von falken (s.schopf 6, a): ach gott, wie wol geschopfet (ist der falke)! minnefalkner 124. vom cometen (s.schopf 6, e): der geschopfft stern haiʒet ze latein cometa. Megenberg 75, 3. — gehört hierher auch folgende stelle: der wein ist uns dest lieber, das er die köpff so wunderlich schöpfft und töpfft. Garg. 94b? 33) einen beim schopf, bei den haaren fassen, ziehen Frommann 6, 409, 33. Schm. a. a o. vgl. schopfbeuteln.
1365 Zeichen · 42 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schopfenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    schopfen , schoppen swv. BMZ tr. stopfen. hirʒes hût diu ist geschopfet îsens vol Msh. 3,280 b . schopfen in ib. 282 a .…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Schopfen

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    1. Schopfen , verb. reg. act. mit einem Schopfe versehen, wo doch das Mittelwort geschopft am üblichsten ist.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schopfen

5 Bildungen · 2 Erstglied · 2 Zweitglied · 1 Ableitungen

schopfen‑ als Erstglied (2 von 2)

schopfende

DWB

schopf·ende

schopfende , n. das ende eines baumes, wo der wipfel ist, zum unterschiede vom stammende Campe.

schopfente

DWB

schop·fente

schopfente , f. strauszente, europäische haubenente, anas fuligula, cristata, cirrhata Nemnich, so genannt wegen des schopfes auf ihrem kopf…

schopfen als Zweitglied (2 von 2)

verschopfen

Lexer

ver·schopfen

ver-schopfen , ver-schoppen swv. BMZ verstopfen. verschoppen, obstruere Dfg. 390 c , n. gl. 268 b . opilare ib. 272 a . Mgb. Diem. arzb. Pra…

Ableitungen von schopfen (1 von 1)

verschopfen

Lexer

ver-schopfen , ver-schoppen swv. BMZ verstopfen. verschoppen, obstruere Dfg. 390 c , n. gl. 268 b . opilare ib. 272 a . Mgb. Diem. arzb. Pra…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „schopfen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schopfen/dwb?formid=S16423
MLA
Cotta, Marcel. „schopfen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schopfen/dwb?formid=S16423. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schopfen". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schopfen/dwb?formid=S16423.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„schopfen"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
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  urldate      = {2026-05-10},
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