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Schope

mhd. bis Dial. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
13 in 10 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
17
Verweise raus
14

Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Schope f.

Bd. 6, Sp. 128
Wossidia Schope f. a. Spr. Schöpfkelle: 'II mar. et IIII sol. Lub. monete pro scutellis, mulden et scopen' (um 1320) UB. 6, 580; 'schope' (1492) Jb. 91, 178; 'Settet ene (den Gastwirt in der Hölle) bi de heten kupen Unde ghevet em drynken myt der schupen' Red. Ost. 1499. — Br. Wb. 4, 672; Dä. 412a; Me. 4, 375.
304 Zeichen · 16 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SCHOPEf. swm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    SCHOPE , SCHÔPE f. swm. oberkleid, das den rumpf bedeckt, für beide geschlechter. baier. der schoppen Schmeller 3,377. f…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schope

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +3 Parallelbelege

    schope, f. (Fisch)schuppe.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    schopef.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    schope , f. , s. schoppe , f.

  4. modern
    Dialekt
    Schopem.

    Lothringisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Schope II [šópə Fo. u. s.] m. unordentlicher, einfältiger Mensch: das isch e Sch.! — vgl. baier. 2, 438 Schüppel b. verä…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schope

15 Bildungen · 14 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

schope‑ als Erstglied (14 von 14)

schôpenbȫre

MNWB

schopen·boere

schôpenbȫre „ vor molden tuͤbben schopenboren unde seel ” (Ub. Hildesh. 6, 118) l. schopen, boren ?

Schopenbruger

MeckWB

Schopenbruger a. Spr. -bruwer m. 1. ursprünglich ein Brauergeselle, der gegen eigene Rechnung in fremden Häusern braute, benannt nach der Sc…

Schopenbrust N

Idiotikon

Schopenbrust N. Band 5, Spalte 863 Schopenbrust N. 5,863

schôpenbrûwer

MNWB

schôpenbrûwer , -brouwer , m. , selbständiger Brauergeselle.

Schopenhauer

Herder

schopen·hauer

Schopenhauer , Johanna, geborne Trosina , Romanenschreiberin, geb. 1770 zu Danzig, gest. 1838 zu Jena, lieferte gleich der H. Hanke, K. v. W…

Schopenstäl

MeckWB

schopen·stael

Schopenstäl m. 'Stiel einer Braukelle', Straßenname: 'de schopenstele' (Wi 15. Jh.) Jb. 66, 102. Br. Wb. 4, 673.

schôpenstēl

MNWB

schopen·stel

schôpenstēl eig. Stiel der Füllkelle, nur als Straßenname für verschiedene nd. Städte belegt: kurzer Straßenstummel.

schopenstôl

MNWB

schopen·stol

schopenstôl nach Meckl. Jb. 13, 417 Bezeichnung für den Kak in Bremen, l. schoppenstôl = schuppenstôl, Wippgalgen ?

schopenstōl

KöblerMnd

schopen·stōl

schopenstōl , M. nhd. Bezeichnung für den Kak in Bremen Q.: Meckl. Jb. 13 417 E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 3, 123 (schopenstôl)

schôpe(n)wörtere

MNWB

schôpe(n)wörtere , so zu lesen statt schepenwortere (Ub. Dortmund 1 Nr. 355), npr. , Verfertiger von Schöpfkellen; vgl. schôpe(n)houwer .

schope als Zweitglied (1 von 1)

Nackenschope

DRW

nacken·schope

Nackenschope, auch verkürzt Nacke zu mnd. schôpe Schöpfkelle geeichtes Gefäß vor twe nackenschope, dar men mede amet, 22 d. 1409 HildeshUB. …