Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schnepfenstrich m.
schnepfenstrich , m. 1 1) das streichen oder ziehen der schnepfen im frühlinge und herbste, auch morgens und abends, vgl. schnepfenzug Behlen 5, 540 : von der auerhahn-balz bis zum zweyten schnepfenstrich und von da bis zur rabenhütte war .. alles .. ( in dem jagdgedicht ) leicht und scherzhaft, oft ironisch dargestellt. Göthe 22, 82 ; unter den waldschlägen, durchgehauen und mäszig dicht und hoch bewachsenen laub- oder nadelholzsäumen wählt sich der jäger denjenigen theil, wo der schnepfenstrich der beste ist. v . Thüngen weidm. pract. 213 . 2 2) die frühlings- oder herbstzeit, in der die sch…