Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schneemann m.
schneemann , m. 1 1) aus schnee geformte gestalt eines mannes; im vergleich: es kann ein mensch lange zeit in den besten grundsätzen wie ein schneemann eingefroren sitzen. Eichendorff 2, 465 ; schneemännern gleichen solcherlei tragödienverfasser; karikaturen sind sie heut und morgen sind sie wasser! Platen 260 . bildlich: der himmel schneiet ein paar flocken zu unserm innern schneemann zusammen, den wir unsere bildung nennen, die erde schmelzt oder besudelt ein viertel davon, der laue wind löset dem schneemann den kopf ab — das ist unser gebildeter innerer mensch. J. Paul uns. loge 2, 56 ; wen…