Hauptquelle · Rheinisches Wb.
Schnaube
Schnaube f.: 1. -ǫ·u.f, Pl. -wən u. -ę·i.f, Demin. -ę·i.fχən a. eine Nasevoll üblen Geruches; gih, holl der mol en Schn. em Schweinstall; dovon han eich e Schn. krejen die Nase voll bekommen, habe Schaden davon gehabt Verbr. im Geb. von schnauwen. — b. Prise Schnupftabak Mosfrk. RA.: Su drecken (trocken) wie en Schn.; fort wie en Schn. Hen as kän Schn. Tubak wert. Et wor kä Schn. mih ze siehn rein nichts mehr; ich gen noch kän Schn. defer; et hot em kän Schn. geduhn. Do hoste dein Schn.! deinen Tadel. — Im schnū:ven- Geb. -ū:f, –ū-, Pl. -və, –wə, -ȳ:fχə, meist -yfχə, –kə. En Schnüffken kriegen…