Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlemihl m.
schlemihl , m. begegnet in der volkssprache als nicht böse gemeintes scheltwort: träumer, schelm Albrecht 202 a , loser schelmischer mensch Spiesz 216 . Firmenich 2, 7 b , 4 . in der jüdischen gaunersprache, aus der das wort stammt, bezeichnet es einen dümmling, einen ungeschickten, einen pechvogel. vgl. Weigand 4 2, 587. Schmeller 2, 522 . Wander sprichwörterlex. 4, 236 . Avé-Lallemant d. deutsche gaunerth. 4, 600 . der held des Chamissoschen märchens, der unbeholfene träumer, der von verschuldetem und unverschuldetem unglück verfolgt wird, führt also einen sehr charakteristischen namen. Schl…