Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlafapfel m.
schlafapfel , m. 1 1) zottiger, apfelähnlicher auswuchs am wilden rosenstock, der durch den stich der rosengallwespe bewirkt wird, so genannt, weil er, unter das kopfkissen gelegt, schlaf bringen soll, besonders bei kindern, rosenschwamm, schlafkunz, fungus oder spongiola cynosbati. Oken 3, 2021 . Stalder 2, 321 . Nemnich 2, 1169 . Adelung. Frisch 2, 186 c . Stieler 1378 . schlaafföpffel, die an wilden rosen dörnen wachsend. Maaler 354 a : biszweilen findet man auch zwischen den ästen ( der wilden rosenstaude ) gelbröthliche rauhe knospen, die von etlichen schlaffäpfel benamset sind, weil sie …