Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlabutz m.
schlabutz , m. starker trunk: einen guoten schlabutz oder starcken trunck thuon, mit groszem durst trincken, trahere pocula arenti fauce. Maaler 354 b , vgl. Stalder 2, 320 , nach dem es schnaps, libation, aber auch dünnen, flüssigen frasz, üppige fresserei bedeutet: trinkend redlich einen guoten schlabutz, am boden unden steckt der butz. H. R. Manuel 314 Bächtold. das wort ist als komische schöpfung der trinkstube anzusehen, wobei worte wie schlabben, schlappen, schlabbern, lecker schlürfen vorschwebten. die endung deutet auf eine groteske lateinische bildung (-utium); an schlabutz erinnert n…