Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
schillern
schillern
schillern Vb. ‘von einer Farbe in die andere übergehen, changieren’ (Ende 18. Jh.), frühnhd. schilheren ‘schwachsichtig sein’ (Ende 15. Jh., Übersetzung von lat. luscus esse) ist eine Iterativbildung zu mhd. schilhen, schiln, (md.) schilwen ‘schielen, blinzeln’, frühnhd. schyllen (nhd. schielen, s. d.). Vgl. Schilher m. (15. Jh.), Schiller (16. Jh.) ‘Gegenstand mit wechselnder, spielender Farbe’, schillerfarbig (17. Jh.), dann (im Zusammenhang mit der Herstellung farbiger Textilien) ein schillernder Zeug, schillernder Taffet (Ende 18. Jh.).