Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schenkin f.
schenkin , f. 1 1) propina, schenckin Dief. 465 c ; Rahab die schenckin zu Hiericho. Mathesius Sar. 73 b ; liegen, triegen mac wol sîn ir schenkinne unde ir truhsæzîn. renner 4626 ; und wollt' ein dirnlein fein mir gar die schenkin sein: mir wär's, als schwämmen rosen wohl auf dem klaren wein. Geibel 1, 164 . 2 2) alemannische ableitung von schenken im sinne von geschenk, gabe: kleine schenckinen, corollaria Maaler 349 b ; und schickt jr mit disem brief etlich schenckin. N. v. Wyle translat. 36, 25 Keller; Samuel het zwen sün die waren bueben, sie namen gaben und schenckinen. Keisersberg emeis…