Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scheibeln verb.
scheibeln , verb. 1 1) von scheiben abgeleitet, wo man weiteres sehe, rollend fortbewegen, drehen, wenden; freier: ich scheybelte meinen hut durch die freye lufft in die hecken dort hinausz, so weit ich mochte. Philander 2, 27 (1650) ; hoffte ich desto ehender die freyheit, mit andern auszugehen und also gelegenheit zu bekommen, mich wieder von ihr abzuscheiblen. Simpl. 3, 178, 14 Kurz. scheibeln, intransitiv: zwar ich schlach in durch den kopf, das er auf dem anger vor mir scheibelt als ein topf. narrenb. s. 285 Bobertag. das part. gescheibelt erscheint in der bedeutung von rund, flachrund: u…