Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schätzchen n.
schätzchen , n. , dimin. von schatz, in der bedeutung von schatz 2, e gebraucht. Stieler 1740 ( vergl. schätzlein): 'wie, mäuschen, wenn ich dich heute noch zur edelfrau machte?' schätzchen, so würden alle weiber der bürgerlichen rathsherren aus neid vergehen. Klinger 3, 77 ; da, wo mir selbst ein niedliches schätzchen ihre annehmlichkeiten gratis aufdränge, weil ich einmal gewuszt habe ihr herz zu rühren. Göthe 14, 90 ; der alte fand sein schätzchen zu geschäfftig, und ihre liebe viel zu heftig. Hagedorn 2, 105 ; ach schätzchen, du bist mein! ach schätzchen, ich bin dein! so oft der frühling …